27. September 2016

Nötigung

§ 240 StGB:

Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft…In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren.

 

Im Straßenverkehr tritt ein Ermittlungsverfahren wegen Nötigung typischerweise auf bei

  • zu dichtem Auffahren (Drängeln)
  • Ausbremsen
  • Versperren des Weges oder Bereiten eines Hindernisses
  • usw.

Rechtsanwalt Yves Junker hat als Fachanwalt für Verkehrsrecht häufig mit Fällen der Nötigung (und/oder Beleidigung, Bedrohung) zu tun. Doch nicht schon jedes Fehlverhalten im Straßenverkehr ist eine Nötigung.

So ist u.a. zu prüfen, ob die Mittel-Zweck-Relation als verwerflich anzusehen ist. Mit anderen Worten, ob die Verknüpfung von Mittel (Drohung oder Gewaltanwendung) und der Zweck (erwünschtes Verhalten des Abgenötigten) als verwerflich anzusehen ist. Außerdem muss die Nötigung – speziell bei den Fällen des dichten Auffahrens – eine gewisse Intensität und Dauer mit sich bringen.

In vielen Fällen können die Ermittlungsverfahren wegen Nötigung mit anwaltlicher Hilfe zur Einstellung gebracht werden. Warten Sie also nicht zu lange, sondern sprechen Sie mit einem verkehrsrechtlich spezialisierten Anwalt.


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