26. September 2016

Entziehung der Fahrerlaubnis

Die Fahrerlaubnis kann entzogen werden, wenn sich jemand als ungeeignet und/oder nicht befähigt erweist, ein Kraftfahrzeug zu führen. In Deutschland ist die Entziehung der Fahrerlaubnis zweigleisig geregelt.

Zum einen ist eine Entziehung im Strafverfahren möglich (§§ 69, 69 a StGB). Dabei wird die Fahrerlaubnis im Urteil entzogen, der Führerschein wird eingezogen und die Fahrerlaubnisbehörde wird angewiesen, vor Ablauf einer bestimmten Zeit keine neue Fahrerlaubnis auszustellen (Sperrfrist).

Aber auch die Fahrerlaubnisbehörde (Straßenverkehrsamtührshntele kann im Verwaltungsverfahren die Fahrerlaubnis entziehen, wenn sich jemand als ungeeignet oder nicht befähigt zum Führen von Kraftfahrzeugen erweist (§ 3 StVG). Eine Ungeeignetheit liegt z. B. dann vor, wenn jemand im Fahreignungsregister 8 Punkte oder mehr “gesammelt” hat. Bei der Fahrerlaubnis auf Probe besteht ebenfalls die Möglichkeit zur Entziehung der Fahrerlaubnis.


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